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Mobile Schulung auf Bestellung

LOT-SchulungsmobilAb sofort stellt die Deutsche Selbsthilfegruppe Sauerstoff-Langzeit-Therapie e.V. (www.selbsthilfe-lot.de ) ein Schulungsmobil zur Verfügung, das auf Bestellung vorbei kommt, um Betroffene, medizinisches Personal und Interessierte über die so genannte Langzeitsauerstoff-Therapie (LOT) zu informieren. Das „LOT-Schulungsmobil“ kann für Schulungen in Kliniken und Praxen, sowie auf Kongressen, für Firmen und Kostenträger oder in einer Selbsthilfegruppe für regionale Schulungen, Referate und Workshops rund um das Thema „Sauerstoff-Langzeit-Therapie im Alltag“ eingesetzt werden. Die Schulungen werden von Frau Ursula Krütt-Bockemühl durchgeführt, die selbst betroffen und stv. Vorsitzende der LOT-Selbsthilfe ist. „Die jeweiligen Themen und Inhalte einer Schulung könne nach individuellen Wünschen abgestimmt werden“, erläutert Krütt-Bockemühl. „Zur Bewältigung der Alltagsbelastung kann ich LOT-Patienten auch durch gezieltes ADL-Training (activity of daily life) wertvolle Tipps und kompetente Unterstützung geben.“ Buchbar ist das LOT-Schulungsmobil unter lotmobil@selbsthilfe-lot.de oder per Telefon unter der Nummer 08651/ 76 21 48.

Eine Langzeit-Sauerstofftherapie ist erforderlich, wenn ein Patient trotz Ausschöpfung der verfügbaren Medikamente zu wenig Sauerstoff im Blut hat – also an einer chronischen Unterversorgung (unter einer so genannten schweren Hypoxie) leidet, die nur noch mit Sauerstoff behoben werden kann. „Das betrifft meist Menschen, die z.B eine jahrelange Karriere als leidenschaftlicher Raucher hinter sich haben und nun an einer schweren chronisch-obstruktiven Bronchitis (COPD) erkrankt sind oder eine der weiteren Lungenerkrankungen haben, bei denen der arterielle Sauerstoffpartialdruck auch nach mehrfacher Messung unter 55 mm Hg liegt“, erklärt Krütt-Bockemühl. „In solchen Fällen bietet Sauerstoff den Betroffenen die einzige Möglichkeit, zu überleben, ein weitgehend aktives Leben zu führen und soziale Kontakte aufrecht zu erhalten. Dabei fordert diese Therapie allerdings ein hohes Maß an Disziplin und logistischer Flexibilität von den Patienten, da sie über möglichst viele (am besten 24!) Stunden täglich rund um die Uhr durchgeführt werden muss, damit sie ihre Wirkung effektiv entfalten kann. Voraussetzung dafür ist eine medizinisch und technisch exzellente Schulung – denn nur wenn der Patient die medizinischen Zusammenhänge zwischen seiner Krankheit und der notwendigen Therapie verstanden hat, wird er auch bereit sein, diese konsequent durchzuführen.“

Die Selbsthilfegruppe für Langzeit-Sauerstofftherapie hat es sich zur vordringlichen Aufgabe gemacht, für alle Betroffenen eine strukturierte und bundesweit einheitliche Schulung zu entwickeln. Sie begleitet den Betroffenen bei der Bewältigung seiner Behinderung, die für jedermann sichtbar wird, sobald er das Haus verlässt. Auch hilft sie ihm bei der Auswahl des richtigen Gerätes, unterstützt ihn mit technischem und alltagsrelevantem Rat bei der Durchsetzung seiner Therapie gegenüber den Krankenkassen und stellt Kontakte zu anderen Patienten her. Das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei an erster Stelle. Weitere Informationen, ein Forum zum Austausch mit Gleichgesinnten, ein monatliches Fach-Chat und einen wissenschaftlichen Beirat, der die Selbsthilfegruppe bei fachlichen Fragen unterstützt, finden Sie auf der Internetseite der Selbsthilfegruppe: www.selbsthilfe-lot.de.

Quelle: Lungenärzte im Netz vom 06.01.2009

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