Interstitielle Lungenfibrose geheilt
08.07.2010 09:10:56
BERICHT FÜR LOT - FORUM
Und es begab sich zu Nazareth, als die Zeit für Maria gekommen war …
So oder so ähnlich heißt es wohl im Neuen Testament.
Ich begab mich also in die Lungenklinik. Nach zweitägigen Untersuchungen
höre ich das Ergebnis: “SIE SIND GEHEILT“ . Sie sind geheilt!
Meine Lungenfibrose geheilt? Da tickt´s doch irgendwo falsch.
Es ist aber so: Die diversen HR-CT und Röntgenbilder weisen nach, dass sich
die ca. 50% leeren, weißen Flecken in meiner Lunge wieder mit Leben
(sprich Alveolen) erfüllt haben. Die Narben sind verschwunden, futsch, aus, Amen.
Weil ich mich in den letzten Wochen und Monaten immer besser gefühlt hatte,
hab ich mich einfach in die gleiche Lungenklinik „eingewiesen“, die meine Krankheit
festgestellt und dokumentiert hat. Der Hausarzt hat das nachgeholt.
Unter anderem wurden dort vor einem Jahr die letzten Röntgenbilder und das HR-CT
angefertigt. Die wochenlangen Untersuchungen ergaben damals: Interstitielle Lungen-
fibrose. Ich wollte jetzt einen Vergleich haben: damals – heute. Das Ergebnis war
sensationell. Meine Lunge ist wieder meine Lunge, halt wie vor vielen Jahren.
Nichts mehr von Fibrose zu sehen. Keine Tabletten mehr. Keinen Sauerstoff und all
die Umständlichkeiten mehr. Wir wissen doch, wovon wir reden.
Ich frage, wie das? Eine Erklärung dafür gibt es nicht wirklich, weil Rückbildungen von
Lungenfibrosen in Praxis und Wissenschaft bisher nicht bekannt sind, Stillstand wäre
schon hervorragend. Kennen wir doch alle. Also hat mein interstitielles Fibröschen einen
Reset-Schalter, den jemand gedrückt hat. Ist das nicht schön? Meine pfiffigen Indianer
(Selbstheilung) waren einfach stärker als die Millionen Trojaner. Schier unglaublich!
Freunde, ich hab wirklich keine plausible Erklärung für den Vorgang. Die Ärzte auch nicht.
Ich muss mich erst selbst mit dem IST auseinandersetzen. Dazu gehören natürlich die
neuesten Werte aus der Lungenfunktion, das große Blutbild, die Blutgase, Sauerstoffgehalt,
Gehtest (übrigens 6min/600m mit oder ohne Sauerstoff) und all das andere Zeugs.
Kaum hat sich die Freude etwas gelegt, kommen schon die ersten Zweifel. Irgendwo suche
ich nach dem Pferdefuß, höre in mich hinein und nehme jede kleinste Veränderung wahr.
Meine Indianer müssen mir helfen. Sie sind die guten Geister, die mich tragen. Ich muss mit
ihnen reden. Nach der WM.
Der Erfolg hat viele Väter - und Mütter dazu. Bei nächster Gelegenheit kann ich mal berichten,
was ich alles mache und gemacht habe. Vielleicht hilft es auch jemanden.
Sepp Schwarz